Freie
Stellen
Bewerben
12.02.2018

Gegen NOMA Parmed e.V. eine unabhängige gemeinnützige Hilfsorganisation

Gemeinsam wandern, gemeinsam helfen: Der Lauf der guten Hoffnung

Seit nun 10 Jahren wird im Allgäu einen ganzen Tag gelaufen, von Sonnenaufgang bis zum Sonnenuntergang! Warum? Um die Infektionskrankheit NOMA in Afrika zu bekämpfen.

Peter Melchin ist Mitbegründer und Vorstand des Vereins Gegen Noma-Parmed e.V. Am 1. Mai 2008 startete er seine sechsmonatige Tour quer durch die Alpen von Wien nach Monaco. Edelweiss wurde Sponsor und übernahm die Expeditionskosten. Damals wurde auch der Startschuss für den „Lauf der Guten Hoffnung“ gelegt.

Beim diesjährigen Lauf waren sogar der Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Dr. Gerd Müller, die EU Abgeordnete Ulrike Müller und der Landrat des Oberallgäus Anton Klotz anwesend und honorierten damit die Bedeutung dieses Events. Der Geschäftsführer des DZI (Deutsches Zentralinstitut für soziale Fragen) war extra aus Berlin angereist. 

Der Gewinn dieser Veranstaltung geht vollständig an den Verein Gegen Noma-Parmed e.V., der die grausame Krankheit NOMA in Afrika bekämpft.

Von Oberstdorf, Bayern wanderten dieses Jahr 800 Teilnehmer in 10 Etappen quer durch das südliche Oberallgäu bis nach Immenstadt. Vielen Dank an alle Läufer, die mit ihrem Startgeld die Arbeit des Vereins unterstützen und auch an das großartige Helferteam im Hintergrund!

Nächster Termin: 2019 - lauft mit! :-)    

WAS IST NOMA?

NOMA ist eine bakterielle Krankheit, die hauptsächlich Kinder betrifft und ihre Gesichter innerhalb von 5-7 Tagen entstellt. 100.000 Kinder sind pro Jahr in Afrika davon betroffen. In 80% der Fälle endet sie tödlich. Mit ein paar Euro kann die Krankheit im Frühstadium innerhalb von 48 Stunden geheilt werden – einfache Antibiotika reichen aus.


Zur Webseite vom Verein Gegen NOMA-Parmed e.V.


WIE HILFT DER VEREIN "GEGEN NOMA-PARMED E.V." DIESE KRANKHEIT ZU BEKÄMPFEN?

Seit 2008 bildet der Verein medizinisches Personal aus und informiert die Bevölkerung, damit alle die Krankheit verstehen und frühzeitig erkennen. Für die Ausbildung eines Gesundheitsagenten in jedem Dorf sind nur 65 Euro notwendig! Die Aufklärung der Bevölkerung zur Prävention und Sensibilisierung erfolgt mittels Theateraufführungen in den Dörfern, landesweit in mehreren Sprachen ausgestrahlten Radiokampagnen sowie sozio-pädagogischen Sitzungen in den Gesundheitsstationen. Zudem wird sichergestellt, dass alle Gesundheitsstationen mit den notwendigen Medikamenten und Materialen ausgestattet sind. Nur so können die Kinder gerettet werden.